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6 Tipps: So transportierst du deinen Hund richtig im Auto


6 Tipps: So transportierst du deinen Hund richtig im Auto

22.02.2022 20:04 von Nachricht MotorScene (39)
Ein Artikel von Jesse Reimann von Happyhunde

Manche Hunde steigen zum ersten Mal in ein Auto und fahren ihr Leben lang routiniert und begeistert mit. Andere mögen das Autofahren nicht. Vielleicht zeigen sie sogar regelrechten Stress oder übergeben sich.

Wenn du einen Welpen hast, gewöhnst du ihn am besten schon in den ersten Wochen nach dem Einzug an das Auto. Tierheimhunde können anfangs manchmal etwas unsicher sein.
Außerdem musst du beim Transport von Hunden im Auto bestimmte Sicherheitsregeln kennen und einhalten.


6 Tipps: So transportierst du deinen Hund richtig im Auto

Hund

1. Autofahren mit Welpen

Zeig ihm das Autofahren ganz langsam. Setze den Hund am besten in den ersten Tagen nach dem Einzug ab und zu ins Auto und schaue, wie er reagiert. Ist er neugierig und ruhig, kannst du ihn in einem Transportkorb bald auf größere Fahrten mitnehmen. Wenn Welpen anfangs Stress haben oder sich übergeben, kann sich das mit dem Alter von alleine legen.


2. Ältere Hunde ans Autofahren gewöhnen

Hast du einen nervösen Hund oder einen Draufgänger, der im Auto ganz wild wird, musst du geduldig und mit Kontinuität arbeiten. Mache längere Fahrten nur, wenn es unbedingt sein muss und nutzte Zwischenzeiten zum Autotraining.
Ein Beifahrer kann den Hund beruhigen oder auch mit einem Klicker arbeiten.


3. Was, wenn der Hund das Auto verweigert?

Es ist selten, kommt aber vor. Manche Hunde hassen das Autofahren so sehr, dass sie partout nicht einsteigen wollen. Ist der Hund groß und stark, hast du ein Problem.
Dann kannst du nur mit Geduld und Überzeugungskraft vorgehen. Versuche auch herauszufinden, ob es für die Angst eine Erklärung gibt.


4. Passe deinen Fahrstil an

Für einen ungeübten Hund kann es ganz schön anspruchsvoll sein, die Balance im Auto zu halten. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn der Hund die Angewohnheit hat, im Auto zu stehen statt sich hinzusetzen oder abzulegen.

Du kannst deinen Hund unterstützen, indem du gleichmäßig beschleunigst und bremst und in Kurven bis zum Scheitelpunkt verlangsamst und dann wieder deutlich Gas gibst. So bleibt das Auto gerader in der Spur und der Hund wird weniger gebeutelt.


5. Am besten mit Gurt oder mit Hundegitter

Einige Hunde sind so tollkühn, dass sie während der Fahrt im Auto herumrennen wollen oder vom Rücksitz in den Fahrerbereich springen wollen. Dass das böse ausgehen kann, brauchen wir dir sicherlich nicht zu sagen. Für diesen Zweck gibt es Auto Hundegitter, die den hinteren Bereich vom Fahrer- und Beifahrersitz trennen.

Hund

Alternativ kannst du deinem Hund auch einen Gurt anlegen. Anschnallgurte für Hunde werden in das bestehende Gurtsystem eingeschnallt, verhindern Sprünge und schützen den Hund bei einem Unfall zuverlässig.


6. Hund in der Autobox transportieren

Am sichersten gilt der Transport eines Hundes im Auto in einer geschlossenen Box. Es gibt stabile Hundeboxen fürs Auto aus dickem Draht, aus Alustangen oder Kunststoff.

Allerdings passen die Teile je nach Autotyp nicht in jeden Kofferraum. Bist du oft mit Hunden unterwegs, lohnt sich die Anschaffung auf jeden Fall.

Denke bitte auch daran, dass die meisten Versicherungen im Schadenfall nur dann bezahlen, wenn du nachweisen kannst, dass dein Hund im Auto sicher verwahrt oder angeschnallt war.


Hunde sicher im Auto transportieren – das Fazit

Hunde im Auto mitzunehmen, ist für die meisten Hundefreunde Routine. Problematisch wird es nur, wenn der Hund das Autofahren nicht mag oder sich im Auto nicht ruhig verhält. Dann sind sichernde Maßnahmen wie Boxen und Gurte sowie Geduld und Erziehung Gold wert.

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